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Das Problem hinter der Idee zum Speicherschrank

Warum versuche ich überhaupt einen Speicherschrank zu bauen?

Eigentlich ist es ganz einfach: Es ist bei mir zu Hause meistens recht unordentlich. Das kommt von den vielen Sachen die einfach so in der Wohnung rumliegen. Also gibt es 2 Möglichkeiten das zu beheben.

  1. Immer alles gleich wegräumen
  2. Immer alles gleich wegräumen lassen


Wenn man die beiden Möglichkeiten miteinander vergleicht, so stellt man schnell fest dass für Möglichkeit 1 eine starke Disziplin benötigt wird. Die habe zumindest ich nicht immer. Einmal pro Woche (wenn es schlimm ist noch seltener) habe ich dann kurzzeitig Motivation einfach mal aufzuräumen und schmeiße alle Sachen die so rumfliegen in eine Kiste. Diese Kiste müsste danach noch einmal durchsortiert werden, um zu entscheiden was weggeworfen werden kann oder was aufgehoben werden soll. Doch irgendwie komme ich so gut wie nie dazu die Kiste durchzusortieren. Daher türmen sich also die Kisten der unregelmässigen Aufräumaktionen. 

Möglichkeit 2 ist dagegen schon viel einfacher. Man benötigt keine großartige Motivation um Sachen einfach irgendwo reinzustellen. Weil es (mir zumindest) Spaß macht mit Technik rumzuspielen würde ich einen Speicherschrank nonstop benutzen. Also so lange bis er voll ist. Dann würde ich durch die Datenbank scrollen und schauen, was denn so alles gespeichert ist. Und durch die einfache Übersicht kann man sich auch schnell entscheiden was aufgehoben werden soll und was einfach weggeschmissen werden kann. 

Sicher, irgendwann ist jeder Speicher belegt, aber wenn man zumindest die Möglichkeit hat schnell zu schauen, was alles im Speicher vorhanden ist, dann wird die Gefahr von absolutem Chaos verringert. Meine ich zumindest… und da mir meine Meinung schon wichtig ist, baue ich jetzt so einen Speicherschrank!

Hier sieht die Verteilung der Lagerplätze ein bisschen anders aus. Das Ausgabefach ist hier stirnseitig angeordnet. Hierdurch wird zwar ein Lagerort mehr zur Verfügung gestellt, doch die benötigte Mechanik für das Ausgabesystem wird dadurch ziemlich kompliziert. Besser scheint also die andere Variante zu sein bei der ein Lagerplatz belegt wird.

Was ist ein Speicherschrank?

Den Begriff gibt es natürlich schon. Im herkömmlichen Sinn ist ein Speicherschrank ein Schrank, in dem entweder Dinge aufbewahrt werden oder Speicher (Festplatten o.ä.) verbaut ist. 

In der Industrie gibt es Lagerlifte, die das Befüllen und Entnehmen von Dingen sehr einfach machen. Es sind ein oder mehrere Stationen vorhanden, an denen Dinge in den Schrank gelegt oder entnommen werden können. 

Der Vorteil eines solchen Systems ist eigentlich ganz einfach: 

Schnelles Wiederfinden von Dingen, die man abgelegt hat ohne sich darum kümmern zu müssen wo im Schrank bzw. Lager sich das Teil gerade befindet. Gleichzeitig wird der zur Verfügung stehende Raum ideal ausgenutzt. 

In normalen Schränken ist es meiner Erfahrung nach so, daß der Schrank in der Tiefe nie sinnvoll genutzt werden kann, sofern keine komplett ausziehbaren Schubladen vorhanden sind.

Im Vorratsschrank stehen die meistgebrauchten Dosen halt vorne und alles was ab der dritten Reihe steht wird vergessen. Dadurch laufen die Vorräte ab und beim jährlichen Schrankputz fällt einem dann auf, was alles schlecht geworden ist. 

Mit einem Schrank der genau ein Fach hat an dem der Schrank mit Dingen (seien es Dosen, Kisten, Packungen o.ä.) befüllt und werden kann und der Schrank dann von sich aus die Dinge im Schrank verteilt und auch gezielt wieder ausgeben kann gehören in Vergessenheit geratene Vorräte der Vergangenheit an

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